MA African Studies

I. Course of Study

There are good reasons for dealing scientifically with Africa. Africa is different: no established wisdom proves reliable when you interact more closely with this continent. The numerous demands that are made of anyone who engages with Africa or Africans can no longer be catered for in a single subject, and where received wisdom is no longer useful, new knowledge is required. Over the years knowledge of Africa has been accumulating at the University of Basel, and now, with the founding of the Centre for African Studies, a pool of expertise has formed that is without parallel in Switzerland. Students are now in a position to benefit from this expertise.

Since Autumn 2002 students have been able to register for an MA in African Studies at the University of Basel. This is the first time that Africa has been the focus of a qualification offered in Switzerland. The course lasts four semesters and upon completing it students are awarded a Master of Arts, in accordance with the European model of the Bologna convention. Besides providing students with a wide and interdisciplinary knowledge of African issues, the MA should develop the following skills:

  • Making comparative analyses of connections between nature, history and society in Africa.
  • Understanding people and social behaviour in various African societies or backgrounds from their individual perspectives.
  • Communicating and representing scientific information gathered in a comprehensible form.
  • Analysing Africa’s position in the globalisation process.
  • Putting scientific discoveries into practice in everyday working life.

Our goal is to prepare students for unusual – but often very promising – sectors of employment.

II. Courses

An Interdisciplinary Approach
The Centre for African Studies connects all courses with an African focus offered at the University of Basel. Its academic emphasis lies on History, Anthropology, Epidemology and Biogeography, which are the core subjects of the MA African Studies. In addition, the course material regularly refers to subjects such as Sociology, Missionary Studies, French, English, Gender Studies, and Islamic Studies, among many others. The Centre also profits from courses offered by other universities, particularly those of Zurich (African languages) and Geneva (Ethnoarchaeology and Development Studies). Its courses are therefore mostly joint ventures, offering regional specialisation according to subject area and simultaneously contributing to interdisciplinary education in African studies.

Modular System
Adopting a modular course structure is in line with the principles of the Treaty of Bologna and helps make course structure more transparent. This modular system also encourages student mobility, and since the Centre’s academic ties with other universities are growing on both a national and international basis, it will be possible to complete certain modules at other Swiss or European universities.

Our modular courses are the building blocks of the MA African Studies. They also have something to offer to students who would like to give their degree an African flavour, although they may not be doing African Studies exclusively. Some African Studies courses are also suitable for undergraduate studies. For further information about individual modules, kindly please refer to the lecturer concerned to ascertain whether the course is suitable for all students or for a specialised audience only.

Credit Points
Courses will be evaluated in terms of credit points according to the principles of the Bologna agreement. Students wishing to start a Masters degree must already have obtained 180 credit points (CP). The Masters degree itself comprises a further 120 points. The number of points in each case is equivalent to student workload: one CP is calculated as being 30 hours study time. The Study Regulations for the MA African Studies explains and regulates how credit points are earned and evaluated.

Language of Instruction and Practicals
English is normally the language of instruction in the core modules of the Masters. Accordingly, a precondition for admission to the Masters programme is a sound knowledge of English. Active participation in practicals and excursions forms an obligatory part of the MA.  Practicals can either be research-based, independent field work, archival research or working practicals. The Centre assists students in planning and performing these practicals.


I. Studium

Es gibt gute Gründe, sich wissenschaftlich mit Afrika zu befassen. Afrika ist anders. Kaum eines der üblichen Rezepte erweist sich als verlässlich, wenn man sich intensiver mit dem Kontinent auseinander setzt. Die vielfältigen Anforderungen, die heute an jeden gestellt werden, der sich mit Afrika oder Menschen aus Afrika auseinandersetzt, lassen sich nicht mehr im Rahmen einer einzigen Disziplin behandeln und vermitteln. Wo aber die gängigen Deutungen versagen, ist neues Wissen gefordert. An der Universität Basel ist das Wissen über Afrika seit Jahren gewachsen, doch nun hat sich hier durch Neuberufungen und mit der Gründung des Zentrums für Afrikastudien Basel eine Kompetenz gebündelt, wie sie in der Schweiz sonst nicht zu finden ist. Von dieser Kompetenz sollen nun auch die Studierenden profitieren.

Seit dem Wintersemester 2002/03 kann man an der Universität Basel African Studies studieren. Damit ist Afrika zum ersten Mal in der Schweiz Gegenstand eines eigenen Studienganges. Der Studiengang umfasst vier Semester und führt zum Master of Arts nach dem europäischen Modell der Bologna-Konvention. Neben einem breiten und fachübergreifenden Wissen über Afrika soll das Studium in African Studies vor allem folgende Fähigkeiten vermitteln:

  • Die vergleichende Analyse von natürlichen, historischen und gesellschaftlichen Zusammenhängen in Afrika.
  • Das Verstehen von Menschen und sozialen Handlungen in verschiedenen afrikanischen Gesellschaften oder Milieus aus ihren je eigenen Perspektiven.
  • Die Vermittlung und wissenschaftliche Darstellung dieser Zusammenhänge in verständlicher Form.
  • Die Analyse der Stellung Afrikas in Globalisierungsprozessen.
  • Die Umsetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse in der Berufspraxis.

Ziel ist es, die Studierenden damit für einen ungewöhnlichen, aber viel versprechenden Arbeitsmarkt fit zu machen.

II. Lehre

Interdisziplinarität
Das Zentrum für Afrikastudien vernetzt das afrikabezogene Lehrangebot aus den einzelnen Fächern und Fakultäten der Universität Basel. Der Schwerpunkt liegt in den Fächern Geschichte, Ethnologie, Epidemiologie und Biogeographie. Diese Disziplinen bilden die Kernfächer des MA African Studies. Weitere Fächer tragen regelmässig zum Lehrangebot bei (Soziologie, Oekumene- und Missionswissenschaften, französische Sprachwissenschaften, englische Literaturwissenschaften, Gender Studies, Islamwissenschaften und viele mehr). Darüber hinaus integriert das ZASB Lehrangebote anderer Schweizer Universitäten und Hochschulen, insbesondere der Universitäten Zürich (afrikanische Sprachwissenschaften) und Genf (Ethnoarchäologie und development studies).

Unsere Veranstaltungen sind daher zu einem sehr grossen Teil Joint-Venture-Veranstaltungen: sie sind Teil des Angebots in ihrem jeweiligen Fachbereich und bieten dort regionale Spezialisierungen an. Gleichzeitig tragen sie interdisziplinären Ausbildung in Afrikastudien bei.

Modularität
Die Modularisierung des Lehrangebotes folgt den Prinzipien der Bologna-Deklaration und dient dazu, den Studiengang transparent zu strukturieren. Für die studentische Mobilität ist diese Modularisierung ebenso hilfreich, wird es doch mit zunehmender nationaler und internationaler Vernetzung des ZASB möglich werden, gewisse Module in Basel, andere Module an einer anderen Schweizer oder an einer europäischen Universität zu studieren. Die einzelnen Module unseres Lehrangebotes bilden die Bausteine des MA African Studies. Unsere Veranstaltungen richten sich natürlich auch Studierende an, die keinen MA African Studies anstreben, ihrem jeweiligen Fachstudium jedoch einen Afrikaschwerpunkt geben möchten. Einzelne Veranstaltungen sind auch für Studierende im Grundstudium geeignet. Bitte orientieren sie sich bei den Dozierenden bzw. in den jeweiligen Fachbereichen, ob sich die Veranstaltung an ein fortgeschrittenes Publikum oder an alle Studierende richtet.

Kreditpunkte/Credit Points
Entsprechend den Richtlinien der Bologna-Deklaration wird die Studienleistung in Kreditpunkten (CP) ausgewiesen. Für die Aufnahme des Masterstudienganges müssen 180 Kreditpunkte nachgewiesen werden. Der Masterstudiengang selbst umfasst weitere 120 Kreditpunkte. Die Anzahl der vergebenen Kreditpunkte entspricht dem Arbeitsaufwand für die Studierenden: Ein CP entspricht dabei 30 Stunden studentischer Arbeitszeit. Der Erwerb der Kreditpunkte und die Leistungsbewertung sind in der Studienordnung des MA African Studies geregelt und in der entsprechenden Wegleitung erläutert.

Unterrichtssprache & Praktika
Die Unterrichtssprache ist in den Pflichtmodulen des Masterstudienganges in der Regel Englisch. Der Nachweis von Grundkenntnisse des Englischen ist daher Voraussetzung zur Zulassung zum Masterstudiengang.

Die aktive Teilnahme an Praktika und Exkursionen bilden verbindliche Elemente des Masterstudienganges. Praktika können entweder Forschungspraktika – auf Antrag auch selbständig durchgeführte Feld- oder Archivaufenthalte – oder Berufspraktika sein. Bei der Planung und Durchführung dieser Praktika sind wir den Studierenden behilflich.

Links
Zentrum für Afrikastudien (ZASB)/Centre for African Studies Basel (CASB)

Kontakt
Zentrum für Afrikastudien ZASB
Steinengraben 5
4051 Basel
Tel.: +41 (0)61 267 34 82
Fax: +41 (0)61 267 44 69
Skype-ID: zentrum_fuer_afrikastudien_basel
Email

Chairman
Prof. Dr. Till Förster



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