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Life history approaches
| Dozent/in |
Florence Weiss |
| Veranstaltungsart |
Proseminar
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| Wann |
Di 14-16 |
| Ort |
Ethnologsches Seminar |
| Sprechstunde |
Di 16 15 - 18 00, Anmeldung auf dem Sekretariat |
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Inhalt |
| In der Ethnologie bestand seit Beginn ein Interesse für Lebensgeschichten (Life histories). Man verfolgte dabei verschiedene Ziele. Das Dokumentieren einer Kultur, die vom Untergang bedroht war. In den USA z.B. begann man in den 1920 Jahren die ersten Lebensgeschichten von Indianern aufzunehmen. Dasselbe Verständnis gewann in den 70er Jahren eine neue Popularität, wobei nun auch ländliche Gebiete Europas als erhaltenswert betrachtet wurden und Lebensgeschichten von am Aussterben bedrohten Berufen wie z.B. jener der Hebamme aufgenommen wurden. Ein weiteres Ziel war konzeptueller Art. Man wollte die Sicht der Betroffenen kennenlernen, im Gegensatz zu jener der WissenschaftlerInnen. Die Vorstellung von mehr Authentizität war damit verbunden. Daran knüpfen sich verschiedene theoretische und methodische Probleme. Ist nicht jeder Text eine Konstruktion? Welchen Erkenntniswert haben Lebensgeschichten?
Anhand ausgewählter Texte werden wir uns einen Überblick über wichtige Themen verschaffen
- einen historischen Überblick
- methodische und theoretische Fragen
- Lebensgeschichten in der Migrationsforschung
- Frauen- und Männerlebensgeschichten
- Lebensgeschichten von SchriftstellerInnen aus dem Süden und EthnologInnen
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Programm |
| Beginn: 25.10.2005
mit Blockveranstaltung am Freitag, 3. Februar 18-20 und Samstag 4. Februar 9-15 |
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Bemerkungen |
| Die Verteilung der Referate und der Literaturliste findet in der ersten Veranstaltung statt. Nach Vereinbarung kann auch eine Hausarbeit als Regionalthema geschrieben werden.
Teilnahmebedingungen: Beteiligung an Arbeitsgruppen. |
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Shortcuts
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