Florence Weiss

Curriculum Vitae

1967-72
1975-1979
Studium an der Universität Basel: Ethnologie im Hauptfach bei Prof. Bühler und Prof. Schuster, in den Nebenfächern politische Philosophie bei Prof. Künzli und Kunstgeschichte bei Prof. Landolt. 1979 Promotion in Ethnologie.
1978/79; 1981/82 Wissenschaftliche Assistentin am Völkerkundemuseum Basel (heute Museum der Kulturen) im Projekt "Kulturdokumentation der Iatmul und ihrer Nachbargruppen im Sepik-Gebiet von Neuguinea".
1980/
1981
Wissenschaftliche Assistentin im Fachbereich Gesellschaftswissenschaften an der Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt am Main
1982-1991 Wissenschaftliche Assistentin am Ethnologischen Seminar der Universität Basel.
1990-1993 Leitung von Seminaren für EntwicklungsexpertInnen, durchgeführt von der KEK/CDC (Kultur, Entwicklung und Kommunikation, Zürich) im Auftrag der DEZA (Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit)
seit 1992 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Ethnologischen Seminar der Universität Basel.
1995-1997 Leitung von Genderseminaren für EntwicklungsexpertInnen im Auftrag der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA)
1998-2000 Projektbegleitung und Evaluation der Albanischen Beratungsstelle (ABS, Basel). Im Auftrag der Abteilung Jugend, Familie und Prävention des Justizdepartements des Kantons Basel-Stadt und der Christoph Merian Stiftung in Basel

Neben ihrer Tätigkeit als Dozentin am Ethnologischen Seminar in Basel wurde Florence Weiss an verschiedenen Universitäten im In- und Ausland als Lehrbeauftragte eingeladen. Als Gastprofessorin unterrichtete sie an der Universität in Neuchâtel, der Karl-Franzens-Universität in Graz und an der Internationalen Frauenuniversität (ifu) in Hannover.

Schwerpunkte in Lehre und Forschung

Kindheitsforschung, Geschlechterverhältnis (Gender Studies), Urbanethnologie, Ethnopsychoanalyse, Forschungsmethoden, Textkonstruktion (Writing Culture)

Feldforschungen

1972-74 Bei den Iatmul in Papua-Neuguinea. Schwerpunkte: Ökonomie, Alltag, Stellung der Kinder. Unterstützt vom Schweizerischen Nationalfonds. (Dauer: 19 Monate)
1976 Bei den Otomi in Mexiko. Schwerpunkt: Auswirkungen der Abwanderung (Dauer: 2 Monate).
1979/80 Bei den Iatmul in Papua-Neuguinea. Schwerpunkte: Ethnopsychoanalytisch orientierte Gespräche mit Frauen. In Zusammenarbeit mit Dr. med. Fritz Morgenthaler, Marco Morgenthaler und Dr. Milan Stanek. Anschliessend Pilotstudie über die Lebensbedingungen der Iatmul MigrantInnen in den Städten Papua-Neuguineas (Dauer: 5 Monate).
1983 In Westafrika (Burkina Faso, Mali, Ghana). Schwerpunkt: Urbanethnologische Fragestellungen (Dauer: 4 Monate).
1984 Leitung eines urbanethnologischen Feldforschungspraktikums zusammen mit lic. phil. Lilo Roost Vischer mit zwölf StudentInnen des Ethnologischen Seminars der Universität Basel in Ouagadougou, Burkina Faso. (Dauer: 4 Monate.)
1986

Ethnopsychoanalytische Gespräche bei den Iatmul. Zusammen mit Dr. Milan Stanek. (Dauer: 5 Monate.)

1988/89

Rabaul (Papua-Neuguinea) zusammen mit Dr. Milan Stanek. Schwerpunkt: Die Lebensbedingungen der Iatmul MigrantInnen, insbesondere die Frage nach der neuen kulturellen Identität. Unterstützt vom Schweizerischen Nationalfonds. (Dauer: 8 Monate.)

seit 1990 regelmässige Aufenthalte in verschiedenen Ländern des ehemaligen Ostblocks, insbesondere in der Tschechischen und Slowakischen Republik. Schwerpunkt: Auswirkungen der politischen und ökonomischen Umstrukturierungen.
 2001-2004  Mit Frau Prof. Elisabeth Katschnig-Fasch am Institut für Europäische Ethnologie/Volkskunde der Karl-Franzens-Universität in Graz besteht seit 1992 eine Zusammenarbeit. Im Januar 2001 begann das Forschungsprojekt "Kulturelle Dimension von sozialem Leiden", das an die Arbeit von Pierre Bourdieu über die Armut in Frankreich anschliesst. Florence Weiss supervidierte das Team von acht Studierenden, das in Graz eine Untersuchung zu diesem Thema durchführte, in den verschiedenen Phasen.

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Adresse
Ethnologisches Seminar
Universität Basel
Münsterplatz 19
CH-4051 Basel
Tel. (+41) 61 267 27 46
E-Mail


Markt in Kapaimari, Neuguinea
(Foto: Milan Stanek)

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