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Lilo Roost Vischer
- Lehrbeauftragte für Angewandte Ethnologie im Bereich Migration/Integration am Ethnologischen Seminar der Universität Basel
- Projektbezogene Mitarbeiterin und religionsverantwortliche der Kantonalen Integrationsstelle „Integration Basel“
Studium der Ethnologie, der Vergleichenden Religionswissenschaft und der Deutschen Literatur in Basel und an der Freien Universität Berlin. Lizentiat Basel 1983 („Shango und Spiritual Baptists. Formen und Herkunft afroamerikanischer religiöser Synkretismen auf Trinidad”) Promotion Basel 1996 („Mütter zwischen Herd und Markt. Das Verhältnis von Mutterschaft, sozialer Elternschaft und Frauenarbeit bei den Moose (Mossi) in Ouagaoudou/Burkina Faso“)
| 12/2001 bis 3/2005 |
Lehrbeauftragte und Wissenschaftliche Koordinatorin des „Zentrums für Afrikastudien Basel“ |
| 1992-2001 |
Wissenschaftliche Assistentin und Lehrbeauftragte für Ethnologie am Ethnologischen Seminar der Universität Basel. |
| seit 1986 |
Dozentin für Ethnologie und Religionen am Schweizerischen Tropeninstitut, im Rahmen des „Allgemeinen Tropenkurses“ |
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Lehraufträge zu Geburt und Mutterschaft sowie zu Westafrika am Ethnologischen Seminar Zürich |
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Zahlreiche Vorträge und Inputs im Rahmen von Ausbildungsprogrammen, Erwachsenenbildung und Entwicklungszusammenarbeit (u.a. Mitwirkung an Seminarien zu interkultureller Kompetenz des EDA, Sektion Kultur und Unesco, und im Masterprogramm „Kulturmanagement“ der Universität Basel) |
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Mitwirkung am Projekt „Kundenorientierung und interkulturelle Sensibilisierung der kantonalen Verwaltung von Basel-Stadt“ (2005)
Entwicklung und Durchführung der Informationsveranstaltungsreihe „Polizei und Migration aus Westafrika“ in Basel (2004/05) |
Weitere berufliche Aktivitäten:
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Ko-Kursleiterin und Mitglied der Studienleitung des MAS Studiengangs „Integration im multireligiösen Kontext“, Centre for Advanced Studies Universität Basel
Präsidentin der „Leitungskommission Migration und Ausländerseelsorge“ der evangelisch-reformierten Kirche Basel-Stadt
Sekretärin der Schweizerischen Gesellschaft für Afrikastudien (Vorstandsmitglied seit 1992, Quästorin 1996 bis 2001, Interims-Präsidentin 2001-2002, Ko-Präsidentin bis Herbst 2006)
Mitgründerin und aktive Betreuerin der NGO „Song Taaba Burkina Suisse-Bâle“ (Führung eines kleinen Hotels und Mikrokredite für 140 Frauen) sowie des angeschlossenen Kinderprojekts „Song Taaba Kaam Maa Lilo“ in Ouagadougou/Burkina Faso
Mitglied „Medizinisch-Theologisch-Ethnologische Arbeitsgemeinschaft der Universität Basel“, die regelmässig interdisziplinäre Tagungen organisiert
Vorstandsmitglied des Vereins „Information Religion“ (1999-2004)
Mitorganisatorin des transdisziplinären Symposiums „Heilende Kräfte in Musik, Tanz und Ritualen“, Musik-Akademie Basel (April 2002)
Mitarbeit am Forschungsprojekt M@L (Marktplatz für ausserschulische Lernfelder) der Stiftung Mensch-Gesellschaft-Umwelt (2001/02)
Beratung beim Ausstellungskonzept „last minute – Eine Ausstellung zu Sterben und Tod“ Stapferhaus Lenzburg (1998/99)
Hauptorganisation des Inputs Westafrika am Kongress „Transkulturelle Psychiatrie“ in Basel (März 1998)
Beratung beim Forschungsprojekt „Beweggründe für die Wahl von Komplementär- und Schulmedizin“ (1998, NFP 34 „Komplementärmedizin“)
Teilzeitanstellung beim „Arbeitskreis Tourismus und Entwicklung“ Basel (1982-1988)
Daneben Mitwirkung an verschiedenen Radiosendungen Radio DRS 1 und 2 (u.a. Tod, Wochenbettdepressionen, Jugendliche, Tabus, Afrika in Basel, Gast bei „Persönlich“) |
Westafrika, Afroamerika, Frauenforschung und Geschlechterbeziehungen, soziale Beziehungen, Religionsethnologie (Rituale, Geburt, Tod, moderne afrikanische Religiosität), Angewandte Ethnologie
Seit 1983: Zahlreiche Forschungsaufenthalte in Westafrika, vor allem Ouagadougou/Burkina Faso (zum Verhältnis von Mutterschaft und Frauenarbeit, zu Geburt, sozialen Beziehungen und rituellem Verhalten) 1990 und 1995: Ethnologische Untersuchungen zu beruflichem Handeln in einem Bestattungsinstitut und Krematorium in der Schweiz, im Rahmen eines Einzelprojekts des Schweiz. Nationalfonds Recherchen zu afrikanischen charismatischen Kirchen in Westafrika und Basel Recherchen zur Situation westafrikanischer asylsuchender Männer in Basel und der Schweiz
Überseeaufenthalte: 1979: Peru 1981: Mexico Seit 1983: insgesamt zwölf Aufenthalte in Ouagadougou/Burkina Faso (mit Abstechern nach Mali, Togo, Elfenbeinküste und Ghana) 1986 Senegal 1994 Elfenbeinküste 1997 Martinique 1997 Ghana (Workshop zu transkultureller Psychiatrie) 1998 Ghana (Leitung eines Feldforschungspraktikums für Studierende) 2000 Erkundungsreise in die Karibik (Universitätskontakte in Guadeloupe und Jamaica) 2002 Recherchen in Südwestnigeria (Universität Ibadan) 2002 und 2004 Kurzreisen nach Marokko
Berufliches Handeln und Tod: Forschung in einem Bestattungsinstitut und Krematorium in der Deutschschweiz (Nationalfonds-Projekt 1990-1992, 1995). Ergänzende Forschungen zu Pfarrern und rituellem Handeln in der Schweiz.
Mitarbeit beim Forschungsprojekt „Ritual, Musik, Bewusstseinserweiterung“ von Esther Messmer/Musikhochschule Basel, in Zusammenarbeit mit PD Dr. Jakob Boesch, Leiter Psychiatrische Dienste Baselland, Bruderholz.
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Curriculum Vitae Schwerpunkte in Lehre und Forschung Feldforschungen Forschungsprojekte
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Publikationen Roost Vischer Links
Zentrum für Afrikastudien (ZASB) SSEA/SAG (Société Suisse d'Etudes Africaines/Schweizerische Afrika Gesellschaft) Adresse Ethnologisches Seminar
Universität Basel
Steinengraben 4
CH-4051 Basel
Tel. (+41) 61 267 27 42 E-Mail  Lilo Roost Vischer und Prof. Femi Fatoba aus Ibadan, Nigeria. (Foto: Oliver Vischer)
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