|
Könige, Chiefs und Coutumiers
| |
Inhalt |
| Traditionelle Autoritäten spielen im Pazifik nach wie vor eine wichtige Rolle im öffentlichen Leben. Alle unabhängigen Staaten im Pazifik mussten sich mit der Frage auseinandersetzen, wie die Hierarchien der vorkolonialen sozialen Organisation mit den Erfordernissen des modernen Staates vereinbar sind. Die Lösungen für dieses Problem sind so unterschiedlich wie die Inseln selber und reichen von Königreichen, wo der Herrscher seine Macht mit einer, ins Dunkel der Zeiten zurückreichenden, Genealogie rechtfertigt, bis zu Demokratien nach westlichem Muster in denen die Chiefs überhaupt keine offizielle Position mehr innehaben. Aber auch dort sind sie im Alltag präsent, bestimmen über Landrechte; Erbschaften und Familiennamen, schmieden Heiratsallianzen und begrüssen Gäste. Die Rolle der traditionellen Autoritäten soll anhand von Beispielen vor allem aus Melanesien untersucht werden. Das Augenmerk liegt dabei auf den Strategien von Staaten mit traditionellen Autoritäten umzugehen und darauf wie diese umgekehrt ihre Position innerhalb moderner politischer Systeme, Kolonie, Territorium oder unabhängiger Staat, erhalten, festigen und ausbauen. |
| |
Programm |
| Vorbesprechung: Mi. 14.02.06, 12 Uhr
Beginn: 06.04.2006 |
| |
Bemerkungen |
| Wahlpflichtveranstaltung aus dem Modul "Sachthematische Fragestellungen", 3 KP's (+3 für die schriftliche Hausarbeit) |
|
Shortcuts
Inhalt Programm Bemerkungen
Download
Literaturliste
|