Methodologie des Nonverbalen

Dozent/in Till Förster, Christoph Bochinger
Veranstaltungsart Seminar
Wann Blockveranstaltung
Ort Ethnologisches Seminar Basel
Sprechstunde

nach Vereinbarung

   
 
Inhalt
Religion und Religiösität bilden sich im Alltag. Sie sind großenteils nicht sprachlich gefasst und können von den Menschen auch nur teilweise in Sprache überführt werden. In diesem Seminar geht es um die Möglichkeiten, diesen Bereich zu verstehen. Angesprochen ist mithin ein grundlegendes methodisches Problem, das viele Sozial- und Kulturwissenschaften betrifft.
Dominanz des Nonverbalen wird gewöhnlich den nichtschriftlichen Religionen zugeschrieben. In diesem Seminar stehen vor allem Beispiele aus Afrika in Vordergrund. Daneben aber ist auch Religiösität in Europa zunehmend durch nicht sprachliche Handlungszusammenhänge geprägt. New Age und andere Formen gehören dazu. Sie bilden einen zweiten Schwerpunkt des Seminars. Darüber hinaus sind grundlegende Fragen der Ethnographie und der Interpretation gesellschaftlicher Wirklichkeit angesprochen.
 
Programm
Voraussichtlicher Termin: 10-12. Januar 2003, in Basel (nicht in Zürich, wie zunächst angekündigt).

Vorbesprechung am 18.11.2002, bitte Aushang im Seminar beachten!

 
Literatur
Eine ausführliche Literaturliste wird Anfang des Wintersemesters verschickt. Allgemein werden empfohlen:

Beckford, James A. et al. (eds.), The Changing Face of Religion. London: Sage, 1989.

Bergmann, Jörg, et al., Religion und Kultur. Opladen: Westdeutscher Verlag, 1993.

Jackson, Michael, Paths toward a Clearing. Radical Empiricism and Ethnographic Inquiry. Bloomington: Indiana Univ. Pr., 1989.

Jung, Thomas / Stefan Müller-Doohm (eds.), Wirklichkeit im Deutungsprozess. Frankfurt a.M.: Suhrkamp, 1993. 

Luckmann, Thomas, Die unsichtbare Religion. Frankfurt a.M.: Suhrkamp, 31996 [mit einem Vorwort von Hu-bert Knoblauch].

 
Bemerkungen
Für Studierende der Ethnologie und der Vergleichenden Religionswissenschaften im Hauptfach sowie für alle Studierenden in MA African Studies.

Leistungsnachweis durch Referate und schriftliche Hausarbeit.

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