Till Förster
Till Förster ist seit Sommersemester 2001 Professor am Ethnologischen Seminar der Universität Basel. Er promovierte 1985 an der Freien Universität Berlin zum Thema »Divination bei den Kafibele-Senufo. Zur Aushandlung und Bewältigung von Alltagskonflikten.«
Seine Habilitation schloss er 1994 an der Universität Bayreuth ab. Seine Habilitationsschrift wurde 1997 unter dem Titel »Zerrissene Entfaltung: Alltag, Ritual und künstlerische Ausdrucksformen im Norden der Côte d'Ivoire« veröffentlicht. Von 1997 bis September 2001 leitete Professor Förster als Direktor das Iwalewa-Haus, Afrikazentrum der Universität Bayreuth.
Er ist Leiter des Teilprojektes Imagination, ästhetische Praxis und globale Kunstwelt im Rahmen des kulturwissenschaftlichen Forschungskollegs 560 Lokales Handeln in Afrika an der Universität Bayreuth.
Till Förster arbeitete darüber hinaus an zahlreichen Ausstellungen mit u.a. Glänzend wie Gold. Gelbguss bei den Senufo (1987), Tuma Be! Alltagskultur in der westafrikanischen Savanne (Haus der Kulturen der Welt, Berlin 1992; Iwalewa-Haus, Bayreuth 1997), Der ausgehöhlte Stamm (Heilbronn, Bayreuth 1998), AniBaara - von Stolz und Mühe. Arbeit in Afrika (Bayreuth 2000), Kunst aus Zimbabwe - Kunst in Zimbabwe (Bayreuth 2001).
| 1.8. - 31.12.1996 |
Hochschuldozentur auf Zeit an der Universität Bayreuth. |
| 1.10.1995 - 31.7.1996 |
Vertretungsprofessur für Völkerkunde an der Universität zu Köln. |
| 1.10.1994 - 30.9.1995 |
Oberassistent am Lehrstuhl für Ethnologie der Universität Bayreuth, im Zusammenhang damit vom 1.1.1995 - 31.12.1997 Leiter des Teilprojektes Charismatische Bewegungen in Westafrika im Rahmen des Sonderforschungsbereiches 214 Identität in Afrika. |
| 1.10.1988 - 30.9.1994 |
akademischer Rat auf Zeit am Lehrstuhl für Ethnologie der Universität Bayreuth, im Zusammenhang damit ab Sommer 1989 Leiter des Teilprojektes Künstlerische Ausdrucksformen und gesellschaftliche Entwicklung: Vermittlung von Identität in Ritualen am Sonderforschungsbereich 214 Identität in Afrika. |
| 1.4. - 30.6.1988 |
Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Ethnologie der Freien Universität Berlin. |
| 1.4.1987 - 31.3.1988 |
Wissenschaftlicher Koordinator des Projektes Soziostrukturelle Auswirkungen von Entwicklungshilfe im ländlichen Westafrika an der FU Berlin. |
| 1.10.1986 - 31.3.1987 |
Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Ethnologie der Freien Universität Berlin. |
| 1.10.1985 - 30.9.1986 |
Wissenschaftlicher Museumsassistent, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Museum für Völkerkunde SMPK, Abtl. Afrika, Berlin. |
| 5. - 6.1985 |
Kurzzeitexperte für das Ministère du Développement Rural, MDR, Abidjan im Auftrag der GtZ. |
| 11.1984 - 1.1985 |
Freier Sachverständiger für die Société pour le Développement de la Production Animale, SODEPRA, Abidjan (im Auftrag der GtZ). |
| 1983 - 1985 |
Freier Mitarbeiter Deutsche Welle und Westdeutscher Rundfunk. |
| 1985 |
Promotion an der Freien Universität Berlin |
| 1981 |
Magister Artium, Universität Bonn. Thema: Zur Vermittlung von Werten durch Masken, dargestellt am Beispiel der Senufo. |
| 1977 - 1981 |
Studium der Ethnologie, Kunstgeschichte, orientalische Kunstgeschichte, Universitäten Mainz, Köln und Bonn |
| 1975 - 1976 |
Studium Anthropogeographie, Universität Giessen |
- West- und Zentralafrika
- Kunstethnologie, Künstlerische Ausdrucksformen, Kunst und Performance, Öffentlichkeit, Medialität, Globalisierung und kultureller Wandel, Handlungstheorie in globalen Kontexten
ca. 6 Jahre im Norden der Côte d'Ivoire, Burkina Faso, Niger und Kamerun (Nordwestprovinz, Bafoussam, Foumban).
The Work of State Imageries
Regaining Trust and Civil Security after Conflict
Visualizing Transformation
Visual Culture in Urban Africa I
Visual Culture in Urban Africa II
Imagination, ästhetische Praxis und globale Kunstwelt Teilprojekt B4 im Rahmen des SFB/FK 560 "Lokales Handeln in Afrika im Kontext globaler Einflüsse" an der Universität Bayreuth.
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