Religion und Krieg in Afrika

Dozent/in Gregor Dobler
Veranstaltungsart Proseminar
Wann Mo 16-18
Ort Ethnologisches Seminar
Sprechstunde

   
 
Inhalt
ACHTUNG Raumänderung - Achtung RAUMÄNDERUNG
Wegen des grossen Andrangs jetzt (ab 7.11.) in HS 116 im Kollegiengebäude

Religion spielt im Alltagsdiskurs wie in der Wissenschaft bei der Erklärung von Kriegen eine wichtige Rolle. So hat etwa Jack Goody 2002 in der New Left Review offensiv die Wichtigkeit von Religionen in Kriegen und Bürgerkriegen hervorgehoben. Religion sei keine abgeleitete Grösse und kein Idiom, in das sich anderweitig entstandene Unterschiede fassen liessen, sondern bestimme einen primären und entscheidenden Teil der Identität und werde dadurch oft zum Anlass von Gruppenunterscheidungen und im Extremfall Kriegen.
Sicher ist, dass Religion und Krieg in der Geschichte oft zusammen gehört haben. Aber welche Rolle spielt Religion tatsächlich bei der Entstehung und im Verlauf von Konflikten? Diese Frage wird anhand von afrikanischen Kriegen im Mittelpunkt des Proseminars stehen. Die Beispiele werden einerseits Bürgerkriege und innerstaatliche Konflikte bilden, die entlang grosser religiöser Grenzen ausgetragen werden (von Sudan bis Côte d’Ivoire), andererseits prophetische und millenaristische Bewegungen im antikolonialen Widerstand, in Befreiungsbewegungen und in neuen Bürgerkriegen.

 
Programm
Beginn: 31. Oktober 2005
 
Bemerkungen
Die Veranstaltung ist für Studierende aller Semester geeignet.

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Semesterplan
Literaturliste (neu)
12.12.2005: Kurzer Vorbereitungstext
12.12.2005: Längerer Vorbereitungstext (große Datei, Passwort)
12.12.2005: Factsheet Liberia zur Vorber.
Text f. 19.12.

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