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Kolonialbeamte und Missionare in West- und Zentralafrikaaus ethnologischer Perspektive
| Dozent/in |
Gregor Dobler |
| Veranstaltungsart |
Kurs
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| Wann |
Mo 14-16 Uhr |
| Ort |
Ethnologisches Seminar |
| Sprechstunde |
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Inhalt |
| Ethnologen haben Missionare und Kolonialbeamte lange als ihre professionellen Feinde angesehen. Beide Gruppen lebten in langem und intensivem Kontakt mit den Gesellschaften, die Ethnologen erforschen, aber anders als die Ethnologen versuchten sie, diese Gesellschaften nicht nur zu verstehen, zu beschreiben und zu interpretieren, sondern radikal zu verändern. In diesem Kurs sollen Kolonialbeamte und Ethnologen einmal nicht als Eindringlinge in das Jagdgebiet der Ethnologen und nicht primär als Agenten kulturellen Wandels angesehen werden, sondern als Gegenstand ethnologischer Neugier. Warum verliessen sie ihre Ursprungsgesellschaften, um in vollkommen unbekannten Gegenden zu leben (oder, oft genug, zu sterben)? Wie sahen sie ihre eigene Gesellschaft, wie die afrikanischen Gesellschaften? Welche Ziele und Interessen hatten sie? Wie kamen sie mit ihrer Situation in der Fremde zurecht, und wie veränderte der Aufenthalt in Afrika ihre Weltsicht? Diese Themen werden anhand von Beispielen aus West- und Zentralafrika behandelt. |
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Programm |
| Beginn 19.04.2004 |
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Bemerkungen |
| Der Kurs wird auch in African Studies angeboten und bei Bedarf auf Englisch geführt. |
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Shortcuts
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