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Ethnologische Kriminalitätsforschung
| Dozent/in |
Gregor Dobler |
| Veranstaltungsart |
Kurs
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| Wann |
Di 16-18 |
| Ort |
Ethnologisches Seminar |
| Sprechstunde |
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Inhalt |
Ethnologen, so das klassische Bild, interessieren sich für den kulturellen Normalfall, für das alltäglich funktionierende Zusammenleben. Auch wenn Veränderungen, Brüche und innerkulturelle Widersprüche längst zu einem Hauptthema der Ethnologie geworden sind, spielen Kriminalität und abweichendes Verhalten allgemein noch eine verhältnismäßig geringe Rolle. Dieser Kurs soll einen Überblick über Fragestellungen und Probleme der ethnologischen Kriminalitätsforschung geben – das heißt der Erforschung von Handlungen, die von der Gesellschaft als kriminell bezeichnet werden. Im ersten Teil des Kurses werden soziologische Klassiker im Mittelpunkt stehen, die sich mit der amerikanischen Gesellschaft befassen und die für die theoretische Orientierung der Kriminalitätsforschung entscheidend waren; der zweite Teil wird sich mit neueren ethnologischen Forschungen zur Kriminalität befassen. Eine wichtige Rolle spielen dabei auch methodische und ethische Fragen der teilnehmenden Beobachtung in kriminellen Kontexten.
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Programm |
| Beginn: 4. Januar 2005
Der Kurs wird erst am 4. Januar beginnen und dann wöchentlich geführt werden. Die restlichen Stunden werden in einem Wochenendblock am 22. und 23. Januar (je 9-16 h) nachgeholt werden. (ACHTUNG! GEÄNDERTER TERMIN WEGEN ÜBERSCHNEIDUNG!) |
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Literatur |
Zur Einführung: Jeff Ferrell et al.: Ethnography at the Edge: Crime, deviance and field research. Boston 1998 |
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