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Gemeinschaft und Gesellschaftin der Ethnologie des 20. Jahrhunderts
| Dozent/in |
Gregor Dobler |
| Veranstaltungsart |
Seminar
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| Wann |
Di 16-18 |
| Ort |
Ethnologisches Seminar |
| Sprechstunde |
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Inhalt |
| Von Ferdinand Tönnies’ Gegensatzpaar „Gemeinschaft und Gesellschaft“ ausgehend wird das Seminar den Gedanken der Spezifität von Gruppen, die auf face-to-face-Beziehungen aufbauen, durch ethnologische Konzepte des 20. Jahrhunderts verfolgen. Stationen werden dabei etwa die „primordialen Bindungen“ der politischen Ethnologie, die „traditionalen Verbände“ verschiedener Modernisierungstheorien, Karl Polanyis Konzept der Einbettung der Ökonomie, Robert Redfields Unterscheidung von grosser und kleiner Tradition, kommunitaristische Ansätze in der Nachfolge Robert Putnams, aber auch neuere Konzepte des Lokalen als Gegenpol zum Globalen sein. Wie operieren diese verschiedenen Ansätze mit Unterscheidungen, die Tönnies’ Konzepten ähnlich sind? Welche Ideen entspringen eher dem Unbehagen in der Moderne und ihrer „Gesellschaft“, welche entsprechen der empirischen Wirklichkeit der untersuchten Gruppen? Lässt sich die Unterscheidung zwischen Gesellschaft und Gemeinschaft so umformen, dass sie verwendbar bleibt – und wenn nicht, wie beschreibt man Unterschiede, die dennoch bestehen bleiben? |
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Programm |
| Beginn: 25.10.2005 |
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Bemerkungen |
| Das Seminar ist für Lizentiatsstudierende im Hauptstudium und für fortgeschrittene BA-Studierende geeignet. Es setzt ein hohes Maß an Interesse für theoretische Fragestellungen und die Bereitschaft zu kontinuierlicher Lektüre voraus. |
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